Indigenas


Als ich mich in das Land Kolumbien verliebt habe, lernte ich bald darauf die Indigene Bevölkerung kennen. Schon während meiner Schwangerschaft wurde ich von den Indigenas begleitet. Es entstand eine Freundschaft, durch Rituale und zusammenarbeit.




Wir leben nahe an den Kogis und auch den Arhuacos und arbeiten mit ihnen zusammen. Sie leben ohne Geld, aber brauchen welches um das Land, dass eigentlich schon immer ihnen gehörte zurück zu kaufen. Es wurde ihnen bereits weggenommen und immer noch werden sie vertrieben.
Falls du sie unterstützen möchtest, kannst du dies auch über uns. Sie lehren und helfen uns beim Anbau der Permakultur und machen Rituale mit uns um die Natur zu schützen.
Wenn es dich näher interessiert, schreibt mir eine E-Mail: canumake@hotmail.com.


Info Kogi:
Die Kogi sind ein uraltes indigenes Volk, was im Norden Kolumbiens in der Sierra Nevada de Santa Marta lebt. Es sind etwa 21.000 Kogi, die sich mit drei anderen Brüderstämmen auf ein Gebiet von der Größe des Saarlandes erstrecken. Sie leben außerhalb unserer Welt. Sie haben kein Geld, keinen Strom, keine Straßen … Sie leben wie vor 500 Jahren – und es geht ihnen gut dabei. Sie wollen genauso weiterleben und ihre Kultur erhalten.
Die Kogi haben erkannt, dass sie ihre Funktion als Hüter der Erde und unsere großen Brüder nicht erfüllen können, wenn diese beiden Punkte nicht gelöst werden. Die Weisen hatten vor Jahren die Vision dass die heilige Pflanze Kaffee, die in den Wäldern der Kogi wild wächst, diese Probleme lösen kann. Diese Vision bracht ihnen der Gott des Waldes und der Bäume „Kalashe“. Kalashe riet ihnen, die Kaffeebohnen zu ernten und mit Hilfe von Partnern wie uns um die ganze Welt zu schicken, um die Botschaft der Kogi zu verbreiten. Mit den Einnahmen ist es ihnen möglich, nach und nach heilige Plätze zurückzukaufen von den aktuellen Besitzern, da ein rechtliches Vorgehen nach 500 Jahren des Landraubs sinnlos ist.
Mehr auf: Kalashe - Urwaldkaffee - Feinster Kaffee mit Sinn
Und hier: http://www.urwaldkaffee.de/interessant/das-projekt/






Info Arhuaco:
Die Berge sind für diese Völker das Herz der Welt. Ihre heilige Aufgabe ist es, von hier aus alles im Gleichgewicht zu halten – so will es das Ley de Origen, das Gesetz, das am Anfang war. Sorge dafür, dass die Welt nicht aus der Balance gerät! Befolge die alten Regeln! Bewahre die Natur! Das glaubten ihre Vorfahren schon vor 3.000, vielleicht auch 4.000 Jahren, auf jeden Fall noch ehe es das Christentum gab. Für sie ist die ganze Welt ein lebendiger Körper. Materie und Geist, Sichtbares und Unsichtbares sind untrennbar verbunden. Wer also das Gesetz nicht befolgt, stört stets das gesamte Gleichgewicht, verursacht Naturkatastrophen und Kriege, ob nah oder fern. Das ist der Glaube der Völker in der Sierra Nevada. Die Arhuaco haben Zeremonien, um die verlorene Harmonie aller Dinge wieder herzustellen. Dabei wird der Erde etwas zurückgegeben, ein Ausgleich geschaffen. Der Gedanke der Vergeltung ist ihnen fremd. "Wenn du mir schadest, darf ich dir nicht schaden, sondern muss mich von dir fernhalten und eine Zeremonie abhalten, damit du dein Gleichgewicht findest." 
Mehr auf:
https://www.zeit.de/2017/37/arhuaco-volk-kolumbien-umweltschutz



Hier in Minca gibt es die Misión Gaia. Diese versuchen wir immer zu unterstützen, weil auch sie eng mit der Indigenen Bevölkerung zusammen arbeiten. Fast alle Belohnungen/Geschenke für unsere Crowdfunding Spender/innen werden hier gekauft. Somit unterstützen unsere Spender/innen gleich mehrere Projekte. 😀

Info Misión Gaia:
Wir wollen die Lebensqualität von Kindern, Unternehmen, Arbeitnehmern, Haustieren und Wildtieren verbessern. Mit unseren Projekten schaffen wir Bewusstsein für die Beziehung des Menschen zur natürlichen Umwelt und deren Pflege. https://www.misiongaia.org/





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